Ein bisschen Farbe in dieser grauen Jahreszeit

Hier schreibt Günter rund um Heimwerken, Haus und Garten!

Ein bisschen Farbe in dieser grauen Jahreszeit

3. Dezember 2018 Allgemein 0

 

Wer kennt das nicht? Die dunkle Jahreszeit beginnt und man hat das Gefühl,man braucht ein bisschen Farbe im Leben, um dieses Dunkle und Graue ein bisschen zu „übertrumpfen“.Was bietet sich da an? Vielleicht die Wände in der Wohnung zu streichen und somit ein bisschen Farbe in das Grau zu bringen. Nur stellt sich erstmal die Frage, welchen Raum streichen wir? Welche Farbe soll es sein? Auf welchem Untergrund wollen wir streichen?

Da ich selbst neulich erst einen Raum gestrichen habe, weiß ich gerade was da so auf einen zukommt. Das erste Problem bereitet die Auswahl der richtigen Farbe. Man wird förmlich erschlagen von der Farbauswahl im Baumarkt. Matte Farbe, Pastell Töne, angemischte Farbe (wo man aber erst aus tausenden Farbkärtchen auswählen muss), Feuchtraumfarbe und so weiter und so weiter. Dann stellt sich die nächste Frage. Wieviel Quadratmeter will ich streichen? Wenn man diese Frage beantworten kann, ist schon mal einiges geklärt.

Allerdings musste ich beim Streichen von 20 m2 feststellen, dass die Angaben manchmal recht knapp bemessen sind. Ich musste lernen,dass die Angaben der Quadratmeterzahl auf dem Farbtopf für glatte Wände angegeben sind. Für gröbere Oberflächen erhöht sich der Farbbedarf, oder wenn die Farbe recht dick ist, so wie meine Farbe war. Somit musste ich die Farbrolle öfter eintauchen und hatte damit einen höheren Farbverbrauch. Meine Farbe für 25 m2 hat gerade so gereicht. Zum Glück hat meine Farbe so gut gedeckt,dass ich nur einmal streichen musste. Es gibt aber auch Farben, wo ein zweiter Anstrich unumgänglich ist. Wenn man sich dann erstmal für eine Farbe entschieden hat muss man sich ja um all die anderen Materialien kümmern,die noch benötigt werden.Zum Beispiel die Auswahl des Klebebandes. Muss ich nur Steckdosen, Türrahmen und Fenster abkleben oder auch auf Tapete abkleben. Dafür benötigt man nämlich dann wieder ein anderes Klebeband. Meine Güte,so viele Herausforderungen nur um einen Raum zu streichen. Man muss sich dann auch noch überlegen,welche Werkzeuge benötige ich? Rolle ist gleich Rolle. Oder nicht?

Nein!  Es gibt Kurz- und Langflor Rollen, dazu beide in groß und in klein. Welche Rolle sich am besten eignet, ist sowohl vom Untergrund als auch von der Qualität der Wandfarbe abhängig.Bei glatten Untergründen sind Kurzflorrollen ideal. Solche mit längerem Flor eignen sich hingegen für grobe Wandstrukturen wie Tapeten oder raue Putze. Ihr längerer Flor bringt Farbe auch in die kleinsten Poren. Nachteil von langflorigen Rollen ist jedoch, dass sie viel Farbe aufnehmen und so schnell schwer und unhandlich werden. Darum sind sie besonders für Flüssigfarben geeignet, wohingegen Kurzflorrollen eher bei cremigen Texturen zum Einsatz kommen.

Wie streicht man die Ecken? Um die Heizung? Die Kante zur Decke? An den Fußleisten? Bevor es an die großen Wandflächen geht, sollte man die kniffligen Stellen vorstreichen. Dafür sollte man einen so genannten Flachpinsel oder – besser – eine Eckenrolle benutzen. Diese so genannte Maus ist eine besonders kleine Farbrolle, die speziell für das Streichen von Ecken und Winkeln entwickelt wurde.

Meiner Meinung nach ist das Streichen der Wohnung ein schöner Zeitvertreib. Wer dazu allerdings keine Lust und Zeit hat und dennoch gerne neue Farbe in seinen vier Wänden haben möchte, sollte sich professionelle Unterstützung holen.

 

 

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